Moderne Flöte, Traverso und klassische Flöte spielt Andrea Kollé; entsprechend breit ist ihr Repertoire. Sei es als Soloflötistin in Sinfonie-, Opern- oder Kammerorchestern, sei es in den verschiedensten Kammermusikformationen, im Duo mit Klavier und Harfe oder Solo, die in Amsterdam geborene Musikerin fühlt sich überall zu Hause. 

Sie studierte in Holland bei Abbie de Quant und in Basel bei Aurèle Nicolet. Ihre Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, Japan, die USA und Kanada und zu wichtigen Festivals wie Davos Young Artists in Concert, Lucerne Festival, Berliner Festspiele und die Rüttihubeliade. Sie ist Mitglied des Zürcher Bläser Quintetts und des Ensembles ZURICH WINDS.

Als Soloflötistin gastierte sie u.a. im Basler Symphonie Orchester, in der  Camerata Academica Salzburg, im Orchester der Oper Zürich sowie der Camerata  Bern und arbeitete mit Dirigenten wie Niklaus Harnoncourt,  Zubin Metha, Franz Welser Möst, Nello Santi, Sandor Vegh, Marcello Viotti u.a.

Besonders am Herzen liegt ihr die zeitgenössische Musik. So spielte sie zahlreiche Uraufführungen u.a. von Jürg Wyttenbach, Thomas Demenga, David Philip Hefti, Phillipe Racine und Edward Rushton. 1985  spielte sie die niederländische Erstaufführung von Holligers Solostück «(T)air(E)». Der rumänische Komponist Dan Dediu widmete ihr «Naufragi» für Soloflöte (2001). 

Seit 1990 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich und spielt im Barock-orchester La Scintilla.

Sie ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe Bläserserenaden Zürich und des Sommerfestivals Luberon en Musique (Frankreich). 

Von der Flötistin Andrea Kollé liegen einige CD-Einspielungen vor, u.a. eine Solo-CD mit Werken von Bach, Yun, Firsowa, Karg-Elert, Jolivet und Wildberger sowie einige Aufnahmen mit dem Zürcher Bläser Quintett.